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ZUG
Jeder Spieler hat in jeder Spielsituation die
Möglichkeit eine Entscheidung zu treffen: Er führt einen Zug aus.
STRATEGIE
Eine bestimmte, das Spielende determinierende Zugfolge eines Spielers wird
als Strategie bezeichnet. Eine Strategie kann als ein umfassender
Aktionsplan aufgefasst werden: Er gibt darüber Auskunft, was in jeder
Spielsituation zu tun ist.
STRATEGIENMENGE
Die Gesamtheit aller möglichen Strategien eines Spieles wird als
Strategienmenge bezeichnet.
GEWINNSTRATEGIE
Fürt eine Strategie eines Spieler zu einer positiven Auszahlung, unabhängig
davon wie der Gegener wählt, spricht man von einer Gewinnstrategie.
SPIELER
Die Beteiligten an einem Spiel heißen Spieler.
SPIEL
Ein Spiel besteht aus seinen Spielern, Regeln und Auszahlungsbeträgen.
PARTIE
Eine Partie liegt vor, wenn alle Spieler in jeder Spielsituation ihren Zug
gewählt haben.
VOLLSTÄNDIGE INFORMATION
Wenn jeder Spieler in jeder Spielsituation über sämtliche möglichen Züge
des Gegners Bescheid weiß, spricht man von einem Spiel mit vollständiger
Information. Damit kennt der Spieler auch die gegnerische Strategiemenge.
UNVOLLSTÄNDIGE INFORMATION
Spiele mit unvollständiger Information: Poker und die meisten
Kartenspiele. Hier wird mit verdeckter Information gespielt.
BAUMDARSTELLUNG
Mögliche Spielverläufe lassen sich oft übersichtlich als Baum
darstellen: Die Eckpunkte bilden die Spieler und die Kanten deren
Strategien zu einem bestimmten Zeitpunkt des Spiels.
AUSZAHLUNG
Die Auszahlung ist der bewertete Nutzen für den jeweiligen Spieler.
ZWEI-PERSONEN-NULLSUMMENSPIELE
Wenn die Auszahlungen der beiden Spieler zusammen immer gleich Null ist,
handelt es sich um ein Nullsummenspiel.
MATRIXSPIEL
Die Auszahlungen kann man in Matrixform darstellen. In dieser Matrix gibt
es immer einen Spalten- und einen Zeilenspieler mit seinen jeweiligen
Entscheidungsmöglichkeiten. Für jedes Strategienpaar gibt es ein Feld in
der Matrix mit der Auszahlung. Da es sich um ein Nullsummenspiel handelt,
stehen hier nur die Auszahlungen des Zeilenspielers, da die Auszahlung des
Spaltenspielers gerade die negative Auszahlung des Zeilenspielers ist.
MINIMAX-STRATEGIE
Für Zwei-Personen-Nullsummenspiele ist die optimale Strategie gerade die
Minimax-Strategie: Der Zeilenspieler wählt das Maximum der Zeilenminima
und der Spaltenspieler wählt das Minimum der Zeilenmaxima. Stimmen die
Werte überein, gibt es einen Spielwert.
GLEICHGEWICHT
Wählen beide Spieler bei Zwei-Personen-Nullsummenspielen ihre
Minimax-Strategie und stimmen die Auszahlungen überein, so liegt
in dem Strategienpaar ein Gleichgewicht vor.
FAIRES
SPIEL
Die Auszahlung in den Gleichgewichtspunkten ist Null.
GEMISCHTE STRATEGIE
Ist die Wahl der reinen Strategie bei wiederholtem Spielen nicht immer die
selbe und wird sie durch ein Zufallsverfahren bestimmt, so spricht man von
einer gemischten Strategie.
Ausgehend von zwei reinen Strategien, werden diese mit der
Wahrscheinlichlkeit p bzw. 1 – p gewählt, wobei 0 <= p <= 1.
Demnach existieren unendlich viele Strategien.
NICHTKONSTANTSUMMENSPIEL
Die Auszahlungsmatrix enthält immer zwei Werte. Der erste Wert ist die
Auszahlung des Zeilenspielers und der zweite die des Spaltenspielers. Die
Summe der beiden Auszahlungen zusammen ist im allgemeinen nicht konstant,
insbesondere nicht Null.
NASH-GLEICHGEWICHT
Weicht ein Spieler von seiner Gleichgewichtsstrategie ab, kann er sich nur
verschlechtern.
WERT
EINES SPIELES
Der Wert eines Spieles ist die Auszahlung im Gleichgewichtspunkt.
OPTIMALE
STRATEGIE
Die Gleichgewichtsstrategien sind die optimierenden Strategien.
GEWINNSTRATEGIE
Führt eine Gleichgewichtsstrategie zu einem Spielwert größer Null, so
liegt eine Gewinnstrategie vor.
REINE
STRATEGIE
Die Strategien, welche die Spielmatrix bestimmen, sind die reinen
Strategien.
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