Gewitterfronten, Superzellen und Trockengewitter |
Gewitterfront – ein schweres Gewitter, das entsteht, wenn sich mehrere einzelne Gewitter zu einer Front zusammenschließen. Diese Front kann fast 100 Meilen (160 Kilometer) lang sein, und die Gewitter werden von Winden mit Geschwindigkeiten von über 60 Meilen/Stunde (96.5 Kilometer/Stunde) vorangetrieben. Sie gehen oft mit Kaltfronten einher. Außerdem bringen Sie Regen, Blitzschlag und Hagel mit sich. Tornados können ebenfalls in Gewitterfronten vorkommen. Superzelle – ein schweres Gewitter, das stundenlang anhalten kann. Diese Stürme können lang anhaltende Tornados, baseballgroße Hagelkörner (ca. 10 cm Durchmesser), starke Windböen und Blitze hervorbringen. Sie sind für ihre rotierenden Winde bekannt, die in den Sturm hineinziehen, was auch „Mesozyklon“ genannt wird. Trockengewitter – ein Gewitter, das meist in Gegenden auftritt, wo die Luftfeuchtigkeit so gering ist, daß der Regen verdunstet, bevor er den Boden erreicht. Dieser Verdunstungsprozeß wird auch „Virga“ genannt. Trockengewitter stellen
eine größere Gefahr im Westen der
USA als in anderen Teilen des Landes dar. Sie verursachen viele Flächenbrände.
In Trockengewittern gibt es trotzdem Blitzschlag, und Blitze von Wolken
zur Erde können in trockene Bäume einschlagen, ohne Wasser
in der Nähe, das das Feuer auslöschen oder den Brand verlangsamen
könnte. |