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Hurricane – ein gewaltiger, tropischer, zyklonischer Sturm, insbesondere
im Nordatlantik, der Windgeschwindigkeiten von über 74 Meilen/Stunde
(118,4 Kilometer/Stunde) hervorbringt.
Hurricanes, Zyklone und Taifune haben alle dieselben Charakteristika,
werden aber anders benannt, je nachdem, wo sie vorkommen:
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Hurricane – Nordatlantik
·
Zyklon – Indischer Ozean
·
Taifun – Pazifischer Ozean
Was ist ein Hurricane?
Hurricanes, Zyklone
und Taifune sind die mit machtvollsten Naturgewalten, die es gibt.
Alle sind tropische Stürme, deren Winde über 74
Meilen/Stunde (118,4 Kilometer/Stunde) oder mehr erreichen. Ihre Winde
drehen sich um eine relativ ruhige Stelle, die gemeinhin „das Auge“ genannt
wird. Das Auge mißt normalerweise zwischen 20 und 30 Meilen im
Durchmesser (32 bis 48 Kilometer). Die gewaltigste Bewegung findet meist
direkt um das Auge herum statt, was auch „Augenwand“ heißt.
Wenn sich der Hurricane
nähert, verdunkelt sich der Himmel, und
der Wind wird stärker. Er kann sintflutartige Regenfälle, Sturmböen
und sehr starken Wind bringen. Ein Hurricane kann über dem offenen
Meer für mehr als zwei Wochen anhalten. Die sintflutartigen Regenfälle
bedrohen nicht nur Küstengegenden, sondern auch solche, die hunderte
von Meilen (Kilometern) landeinwärts liegen. In manchen Fällen
nach dem Eintreffen eines Hurricanes treten Überflutungen erst nach
Tagen auf.
Monate, in denen
sie auftreten: August und September sind die Hauptmonate während
der Hurricanesaison. Hurricanesaison umfasst die Zeit zwischen dem
1. Juni und dem 30. November.
Warum werden Hurricanes Namen gegeben?
Seitdem das Hurricane
Prediction Center 1953 eine Liste von Namen für
jeden Hurricane geschaffen hat. Wenn ein tropischer Sturm sich nahe der
Küste entwickelt, wird ihm der nächste Name auf der Liste gegeben.
Vielfach wechseln diese sich zwischen Männer- und Frauennamen ab.
Das hilft den Meteorologen, tropische Stürme zu verfolgen, falls
mehr als einer aktiv sein sollte.
Saffir-Simpson-Skala
Die Saffir-Simpson-Skala
wurde 1969 von Herbert Saffir, einem Ingenieur, und Dr. Bob Simpson,
einem Direktor des National Hurricane Center in
den USA, geschaffen. Sie wurde ins Leben gerufen, so daß jeder
Hurricane anhand einer bestimmten Kategorie klassifiziert werden konnte.
Kategorie |
Winde |
Wirkung |
| Eins |
74 – 95 Meilen/Stunde (118,4 – 152
Kilometer/Stunde) |
Kein wirklicher
Schaden an Gebäudestrukturen. Schaden primär
an nicht verankerten Wohnwägen, Büschen und Bäumen.
Weiterhin Überflutungen von Küstenstraßen und geringer
Schaden an Stegen möglich.
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| Zwei |
96 – 110 Meilen/Stunde (153,6 – 176
Kilometer/Stunde) |
Erheblicher
Schaden an Gebäuden, Vegetation, Wohnwägen
und Stegen. Küsten- und tiefliegende Gebiete werden 2 – 4
Stunden vor Ankunft des Zentrums überflutet. Kleine Schiffe
in ungeschützten Ankerplätzen reißen sich aus ihrer
Vertäuung.
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| Drei |
111 – 130 Meilen/Stunde (177.6 – 208
Kilometer/Stunde) |
Gewisse strukturelle
Schäden an kleineren häuslichen
Niederlassungen und Nutzgebäuden mit einer gewissen Anzahl von
zusammenbrechenden Zwischenwänden. Wohnwägen werden zerstört. Überflutungen
in der Küstengegend zerstört kleinere Bauwerke, während
größere Bauwerke durch umhertreibende Trümmer beschädigt
werden. Gebiete unter fünf Fuß (1,65 Meter) NN können
auf eine Strecke bis zu acht Meilen (12,8 Kilometer) ins Landesinnere überflutet
werden.
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| Vier |
131 – 155 Meilen/Stunde (209,6 – 248
Kilometer/Stunde) |
Die Zwischenwände und in machen Fällen auch die Dachstrukturen
kleinerer Häuser brechen mehr und mehr zusammen. Strände
werden extrem unterspült. Untere Etagen von Gebäuden nahe
der Küste erleiden größere Schäden. Gebiete
unter zehn Fuß (3,3 Meter) NN können überflutet werden,
was die Massenevakuierung von Wohngebieten im Landesinneren auf bis
zu sechs Meilen (9,6 Kilometern) notwendig macht. |
Fünf |
über 155
Meilen/Stunde (248 Kilometer/Stunde) |
Viele von Gebäuden und Häusern stürzen ein. Ein
paar Gebäude können vollständig kollabieren, und manche
Schuppen sogar im ganzen weggeblasen werden. Extensiver Schaden an
allen unteren Etagen von Gebäuden, die niedriger als 15 Fuß (4,95
Meter) unter NN und näher als 500 Yards (495 Meter) von der
Küste entfernt liegen. Massenevakuierung von niedriger gelegenen
Wohngebieten, die näher als fünf bis zehn Meilen (acht
bis 16 Kilometer) von der Küste entfernt liegen, kann notwendig
sein.
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(NOAA Miami Regional Library At the National Hurricane Center. NOAA
Miami Regional Library. 1 Feb. 2004.)
Sicherheitstipps:
Tipps für draußen
- Verlassen Sie niedrig gelegene Gebiete.
- Vertäuen Sie Ihr Boot sicher oder bringen Sie es außer
Gefahr.
- Schützen Sie Ihre Fenster mit Brettern, Läden
oder Klebeband.
- Wenn Sie am Strand
sind, halten Sie nach landeinwärts kommenden
Wellen Ausschau.
- Befestigen Sie
Gegenstände draußen oder bringen Sie sie
nach drinnen.
- Tanken Sie Ihr Auto voll.
- Bleiben Sie im
Haus, sofern dieses stabil und höher gelegen
ist.
- Verlassen Sie
Wohnwägen, und suchen Sie Schutzräume
auf.
Tipps
für drinnen
- Hören Sie Sturmberichte und –warnungen
im Radio.
- Überprüfen Sie Ihre Vorräte, Campingausrüstung und
Kochgeräte für den Notfall.
- Wenn Sie sich
in einem öffentlichen Gebäude befinden, bewegen
Sie sich von Glas weg.
- Wenn Sie in einem
Auto sind, steigen Sie aus, und suchen Sie unter einer Autobahnbrücke,
in einem Hauseingang oder einem Treppenaufgang Schutz.
- Vermeiden Sie
elektrische Leitungen, Bäume, Gebäude und
Fenster.
Tipps nach einem Hurricane:
- Vermeiden Sie es, Auto zu fahren. Wenn es unbeding notwendig
sein sollte, fahren Sie vorsichtig.
- Halten Sie sich
von Flußufern und anderen Gewässern fern.
- Seien Sie vor
lose hängenden elektrischen Leitungen gewarnt.
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Photo courtesy of http://www.weatherstock.com

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